Balasai Central Trust India
Official Bala Sai Baba English Homepage
Official Bala Sai Baba US Homepage
Eine weitere offizielle deutsche Balasaibaba Homepage
Official Austrian Homepage
Polnische Homepage
Offizielle italienische Balasaibaba Homepage
Offizielle kroatische Balasaibaba Homepage
Official Balasaibaba Japanese Homepage
Besucherzaehler

Geburtstagsansprache von Bhagavan Sri Sri Sri Balasai Baba
gehalten am 14. Januar 2016

Bhagawan Sri Balasai Baba begann seine Geburtstagrede am 14. Jänner anlässlich seines 56. Geburtstages mit folgendem Sanskrit Vers:

Sarvamangala maangalye sive sarvardhasadhake
Thrai ambike devi Narayani namostute

Teuerste der teuren Verkörperungen der Liebe,
Ich bin sehr glücklich, euch alle nach so langer Zeit wieder zu treffen. Ich drücke euch meine Glückseligkeit mit meinem Segen für euch und für eure Familienmitglieder aus. Dieser Segen möge den einen helfen, ihre Probleme zu überwinden und den anderen, ihre Wünsche zu erfüllen, um letztendlich im täglichen Leben glücklich zu sein und folglich spirituelle Glückseligkeit zu erlangen.
Ihr seid alle heute, ungeachtet der Entfernung und der Unbequemlichkeiten, aus den verschiedenen Ländern der Welt hierhergekommen. Es bereitet mir riesige Freude, euch alle hier zu sehen. Als Gegenzug werde ich für immer und ewig mit euch sein. Ich passe immer auf euch auf, ohne etwas von euch zu verlangen. Ich bin euch rund um die Uhr zu Diensten. Ihr könnt keine bessere Person finden als GOTT selbst, um euch zu dienen. Und nur GOTT allein verlangt nichts von euch, wenn Er euch dient. Er reagiert spontan auf eure aufrichtigen Gebete. Werdet so all eure Sorgen, Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten, die euch belasten, los und erfährt Glückseligkeit und Erfolg auf allen Ebenen.
Heute hat Baba im Namen des Balasai Central Trusts ein Stück Land für die Muslimische Gemeinschaft als Friedhof gespendet. Ob Baba dieses Stück Land an Muslime als Friedhof oder an Christen für den Erbau einer Kirche gibt, geschieht nur aufgrund Seines Mitgefühls und Wunsches, den Bedürftigen zu helfen.
Baba wollte schon immer etwas für das Wohl der Menschen aus Kurnool tun, da es Sein Geburtsort ist. Im Juni wird ein Cricketstadion in Kurnool eröffnet, das sich auf einem vom Balasai Central Trust gespendeten Stück Land befindet.
Ein weiteres großes Projekt von Baba ist der Bau einen Dammes im Bezirk Kurnool. Das Einzigartige an dieser Dammkonstruktion ist es, dass sie die Kapazität hat, ungefähr eine Million Familien bis zehn Millionen Menschen das ganze Jahr über mit Wasser zu versorgen.
Vor der Teilung des Staates setzte sich der damalige Staatsminister Herr T.G. Venkatesh, der heute auch hier oben auf der Bühne anwesend ist, sehr für die Durchführung dieses Projektes ein. Dieser Damm bekommt Babas Namen. Baba bat den führenden Politiker Herrn Mohan Reddy dieses Projekt noch auszubauen, damit noch mehr Familien mit genügend Wasser versorgt sein werden und alle, die an diesem Projekt beteiligt sind sich glücklich fühlen. Sie werden sogar für immer und ewig glücklich sein. Wenn jemand eine höhere Position in seinem Leben erreicht hat, muss er der Gesellschaft etwas Gutes tun, damit er seine Position beibehält. Baba äußerte Seine Bitte auch gegenüber dem Minister Herrn RamKripal Yadav. Politische Parteien können sich von Zeit zu Zeit ändern. Aber was bringt es, Macht in den Händen zu haben (z.B. wenn man eine Partei anführt), wenn man nicht der Gesellschaft dient. Um fünf Jahre im Amt zu bleiben, muss man sich um das Wohl der Menschen kümmern. Baba betont es noch einmal, dass sich die Regierung aktiv an den Projekten im Distrikt Kurnool beteiligen muss. Baba plante ein Cricketstadion in Kurnool, damit die jungen Menschen glücklich sind. In Indien ist Cricket zu spielen genauso begehrt, wie Babas Namen zu singen.
Seit jeher gibt es in Indien verschiedene Wege, um Freiheit zu erlangen oder Gott zu erreichen. Man kann zum Beispiel Pujas feiern, Tempel und spirituelle Schreine bauen und so weiter. Das kann alles Teil von Karma Yoga oder Raja Yoga und so weiter sein. Ein Politiker kann zum Beispiel in einem bestimmten Wahlkreis, Staat, Bezirk oder einer Region gewählt werden. Dieser sollte dann die Menschen, die ihn wählten, als seine Menschen ansehen. Auf dieselbe Weise sollten die Menschen den Politiker als ihren Vater sehen und mit ihm gut zusammenarbeiten. Und wenn der gewählte Politiker und seine Bürger Hand in Hand arbeiten, kann in dieser Region jedes Problem mühelos behoben werden.
Jede göttliche Form hat Ihren Schwerpunkt. So ist es Babas Ziel, alle Menschen zusammenzubringen und sich gegenseitig zu helfen, damit wir nicht nur Probleme überwinden, sondern unglaublichen Reichtum erlangen. Für den Bau von Tempeln und anderen Dingen braucht man viel Geld, das kaum jemand besitzt. Deshalb ist es am besten, jedem zu helfen und gemeinsam für den Frieden und den Wohlstand der Gesellschaft zu arbeiten.
Karma Yoga bedeutet nicht, eine bestimmte Phase in seinem Leben zu erlangen. Es gibt uns die Chance, uns zu ändern und uns weiterzuentwickeln, und ebnet uns den Weg zur göttlichen Heimat. Karma bedeutet Arbeit und unser Tun hat Konsequenzen. Baba erzählt als Beispiel die Geschichte eines reichen Mannes. Obwohl er sehr viel Geld hat, gibt er es nicht für einen guten Zweck aus, sondern für unnützes Zeug, das niemandem etwas bringt. Um ein guter Mensch zu sein, bedarf es eines guten Herzens. Was auch immer wir heute genießen dürfen ist das Ergebnis unserer guten Taten, und wie wir den Armen dienen und die Art und Weise, wie wir uns um unsere Eltern kümmern. Wir profitieren heute von allen guten Taten aus der Vergangenheit.
So muss jeder Mensch immer versuchen, den Bedürftigen zu helfen so gut er nur kann. Es muss nicht unbedingt finanzielle Hilfe sein. Führt die bedürftige Person zum richtigen Platz, wo sie die Hilfe erfährt, die sie braucht. Sprecht nur gute Worte. Wenn ihr noch jung seid und genug Energie habt, versucht Gutes zu tun, wie zum Beispiel Pujas zu feiern, zu meditieren oder Seva zu leisten. Wenn ihr alt und krank werdet, könnt ihr all das nicht mehr machen. Heutzutage sitzen die Menschen schon in Stühlen, wenn sie Pujas feiern, da sie Knieprobleme haben. Dies kann in der Zukunft noch schlimmer werden. Früher pflegte man zu sagen „Hände in die Höhe“ und jetzt kann man sagen „Füße in die Höhe“.
Heutzutage sind die Menschen reich, aber sie sind weder zufrieden noch glücklich. Was auch immer ihr von Gott erhalten habt, seid glücklich und versucht, anderen Menschen, wie wenig es auch sein mag, zu helfen. Das ist der beste Weg, Gott eure Dankbarkeit, für das was ihr bekommen habt, zu zeigen. Folgt dem Weg des Dienens, der die beste und höchste aller spirituellen Praktiken ist, Gottes Heim zu erreichen. Nehmt an irgendeiner Aktivität eurer Wahl teil. Ihr müsst Baba keinen Cent geben. Gebt einem Bettler eine Rupie im Namen Babas. Normalerweise verwendet man das Wort Bettler als Schimpfwort. Aber gäbe es keine Bettler auf der Welt, gäbe es nicht die Möglichkeit, Wohltätiges zu tun. Wenn es allen Menschen gut gehen würde, könnte man ja niemandem helfen. Anstatt nach einem unsichtbaren Gott zu suchen, helft den Bedürftigen und Gott wird euch umgehend für eure guten Taten belohnen und euch in Hülle und Fülle segnen. Derjenige, der nur für sich selbst lebt, (Manishi in Telugu), ist ein normaler Mensch. Derjenige jedoch, der für andere lebt, (Maharshi in Telugu), ist ein Heiliger. Alle, die heute hier auf der Bühne und im Publikum sitzen, sind Maharshis, also Heilige, da alle auf die eine oder andere Art und Weise anderen helfen und alle reichlich von Baba gesegnet sind.
Es gibt keine schlechtere Phase im Leben eines Menschen, als wenn er Bedürftigen nicht hilft, obwohl er in der Position dazu ist. Wenn man heute Gutes tut, dann erntet man den Verdienst dafür später. Was auch immer ihr esst, geht weg mit euch. Was auch immer ihr an anderen dient, bleibt bei euch. Das bedeutet, was auch immer wir essen, um uns zu stärken oder gesund zu bleiben, geht mit uns, wenn unser physischer Körper eines Tage zu Asche wird. Aber was auch immer ihr für andere tut, bleibt bei euch als euer Verdienst für euren Seva.
So wie ein gutes Wort den Menschen schön macht, so macht es die Hand des Gebers schön, wenn er den Bedürftigen dient. Kein Ring oder irgendein anderer Schmuck vermag dies.
Alle, auch die Avatare (Inkarnationen Gottes) müssen die Konsequenzen von Karma durchleben. Das beste Beispiel dafür ist Lord Krishna. Ein Jäger jagt ein Tier im Wald. Der Jäger, die Anwesenheit von Krishna nicht ahnend, wirft einen Pfeil auf das Tier und trifft Lord Krishna. Dieser stirbt mit dem Pfeil in seinem Fuß. Er sagt, es ist nicht die Schuld des Jägers, da Lord Krishna Jahre davor genau diesen Jäger im Wald erschoss. Er wurde Opfer seines eigenen Karmas. Wenn also nicht einmal Avatare dem Karma entkommen können, wie ist es dann bei den Menschen? Baba sagt euch, ihr sollt erwachen und aufsteigen und euch eurer Taten und Handlungen bewusst sein. Und wie Baba zu sagen pflegt: Seid gut, tut Gutes und seht Gutes. Versucht den Bedürftigen und den Personen in eurer unmittelbaren Umgebung zu helfen und führt ein sinnvolles und rechtschaffenes Leben.
Karma kann sich in jeder Form zeigen. Ein Mensch kann aufgrund seiner schlechten Taten als Tier wiedergeboren werden und ein Tier kann aufgrund seiner guten Taten als Mensch wiedergeboren werden.
Baba beendet Seine Rede mit Seinem Segen und einem guten Beispiel für Karma.
In Indien sieht man sehr viele Schweine und Ratten auf der Straße. Sie wühlen immer im Dreck. Ein reicher Mann half in seinem letzten Leben niemandem mit seinem Geld. Er vergrub sein Geld im Dreck. Solche reichen Leute werden als Schweine und Ratten wiedergeboren, die dann immer nach ihrem Geld wühlen, das sie vor langer Zeit vergraben haben.
Macht Seva und nur Seva allein. Der Menschheit zu dienen, ist Gott zu dienen.

Überzetzt vom Englischen ins Deutsche von Verena Buchberger

 
© by Balasai-Central-Trust