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Geburtstagsansprache von Bhagavan Sri Sri Sri Balasai Baba
gehalten am 14. Januar 2015 im Sri Nilayam zu Kurnool

Bhagavan begann seine Ansprache mit einem Vers in Sanskrit

Teuerste der teuren Verkörperungen der Liebe!

Aus Anlass des Sankranthi-Festes [einem Hindu-Fest], zu BABAs Geburtstag und auch zum Beginn des neuen Jahres seid ihr alle hier aus unterschiedlichen Gegenden der Welt und aus den beiden Bundesstaaten Telangana und Andhra Pradesh zusammengekommen, und ihr macht BABA damit außerordentlich glücklich. Euch heute hier zu sehen, macht Mich mehr als alles andere glücklich. Und aus Meiner Glückseligkeit heraus segne Ich die politischen Würdenträger, dass sie eine gute politische Zukunft erfahren mögen, aber genauso Glück und Frieden in ihrem täglichen Leben. Zugleich überschütte Ich Meine Devotees, die aus unterschiedlichen Richtungen der Welt gekommen sind, mit Meinem Segen. Ich segne sie mit materiellem Wohlergehen und ebenso, um sie auf dem Weg der Rechtschaffenheit zu leiten. Die Unbill, die ihr in früheren Zeiten erfahren haben mögt, soll sich in Gutes verwandeln, und es möge das Fundament für eine helle Zukunft daraus entstehen. Helft den Bedürftigen in jeder nur möglichen Weise.
In den alten Zeiten sangen die Menschen den Namen Gottes, z.B. „Siva ... Siva“ [gemeint ist die Gottheit Shiva], und sie erreichten so den Weg der Erlösung. Wir können heute dieses gute Resultat aber auch erlangen, indem wir „Seva ... Seva“ leisten, was eben ‚Dienst‘ bedeutet, Dienst an der Menschheit. Das Glück und der Wohlstand, den wir uns alle für unser Leben wünschen – sie können nur erreicht werden, indem wir den Bedürftigen dienen. Wenn wir unsere Mitmenschen verletzen oder ihnen Übles zufügen, so wird das als böse Tat angesehen. Wenn wir aber dem bedürftigen Menschen Hilfe geben, so wird dies als gute Tat angesehen. Unser Sprechen der Veden und verschiedener Slokas hilft ihm aber nicht. Es bringt also nichts, die Augen zu schließen und für Gott Rituale durchzuführen: Pujas zu feiern oder Mantras zu rezitieren. Stattdessen versucht in dieser selben Zeit den bedürftigen Menschen mit euren materiellen Möglichkeiten zu helfen. Wir müssen dringend etwas tun, um den Bedürftigen zu helfen.
Wir wählen einen politischen Führer, damit er sich um das Wohlergehen des Volkes kümmert. Wir wählen den Ministerpräsidenten, weil er sich der Wohlfahrt des Landes annimmt. Die politischen Führer haben die Pflicht, ihre Aufgaben mit Aufrichtigkeit zu erfüllen, denn nur so gehorchen sie dem Geist des Amtes, in das sie gewählt sind. Vernachlässigen sie aber diese Pflicht, so ist ihre politische Zukunft in Gefahr.
Das Land, in dem wir leben, sollte sicher sein, unsere Bundesstaaten und die unterschiedlichen Regionen, aus denen wir stammen, schließlich die ganze Welt sollten friedlich und wohlhabend sein. Die Positionen und Ämter bleiben, aber die Personen, denen diese Positionen zugeteilt sind, werden regelmäßig ausgetauscht. Deshalb müssen sie, um ihre Positionen für sich zu erhalten, Gutes für die Gesellschaft tun. Genauso sollten die Devotees wünschen, dass die von ihnen in ihren Ländern, Bundesstaaten und ihren eigenen Wahlbezirken gewählten Führer sicher und frei von Gefahr sind. Es reichen keine Lippenbekenntnisse, wir müssen die Dinge auch in der Praxis umsetzen. Wenn jemand ein Problem hat, dann versucht, dafür eine Lösung aufzuzeigen. Anstatt immer nur zu Hause zu sitzen und den Namen Gottes zu rezitieren, versucht den Mitmenschen in Zeiten der Not zu helfen.
Die große Tugend Gottes ist es, dass Er den Menschen von seinem Leid erlöst. Wir sollten uns diese wunderbare Eigenschaft Gottes zu eigen machen. Indien ist inzwischen die Hauptstadt der Zuckerkrankheit in der Welt. Überall werden die Menschen immer süßer. Lasst also diese Süße auch in unser Sprechen einfließen und in die Liebe zur Menschheit.
Ich segne jeden von euch, der heute hierher gekommen ist. Was ihr zunächst braucht, ist materielles Glück. Segen auch für jene, die heiraten wollen, und Segen für die verheirateten Paare, dass sie gute Kinder haben mögen. Ein besonderer Segen auch für alle Politiker. Hier bin Ich nicht nur der Nayaka [der Führer], sondern der Gott Vinayaka [Beseitiger aller Hindernisse]. Auf beiden Seiten bin Ich hier oben von Führern umgeben. Sie alle sind schon seit Generationen Meine Devotees. Obwohl sie für Mich Meine Kinder sind, sind sie den Menschen doch Führer. Morgen müssen sie im Parlament die Sache des Damms in Kurnool voranbringen. BABA ist bereit, in den Bau des Damms zu investieren, der den Durst aller Menschen im Distrikt Kurnool stillen wird. Doch sollten die politischen Führer nicht nur an ihre Regionen und Wahlkreise denken, sondern sie sollten dem ganzen Land hilfreich sein. In den Bhajans beten wir regelmäßig dafür, dass die ganze Welt glücklich und friedvoll sein möge. Viele Menschen aus unterschiedlichen Bezirken von Telangana und Andhra Pradesh haben sich schon an unterschiedlichen Hilfsprojekten beteiligt. BABA ist immer bereit, jene zu unterstützen, die große Hilfsprojekte angehen wollen. BABA besitzt ein großes Stück Land in Hyderabad. Wir haben bereits eine internationale Schule in Kurnool gebaut. Als nächstes Projekt schlagen wir eine hoch entwickelte Spezialklinik vor. Danach werden wir unsere Dienste auch auf andere Bundesstaaten ausdehnen.
Weil aber Kurnool der Geburtsort dieses Göttlichen Avatars ist, gilt unsere erste Präferenz dem Distrikt Kurnool. Wir bringen den ungeschälten Reis zur Mühle. Dort wird der Reis von seiner Schale befreit. Aber wir können die Schale auch noch verkaufen und damit Geld einnehmen. So werden wir mit unserem Sevadienst fortfahren und viel Gutes damit erreichen. Wenn eine berühmte Persönlichkeit hier ist, dann sollte sie etwas Nützliches für die Gesellschaft leisten, denn nur dann gewinnt sie Ansehen. Wenn wir aber bei Tag und bei Nacht nur Bhajans singen und Pujas feiern, dann macht dies BABA nicht glücklich. Als Devotees müssen wir BABA etwas geben. Wir sollten also nicht nur für uns selbst beten, sondern sollten wirklich wertvolle Dienste leisten. Wendet euch nicht immer an BABA, nur damit Er eure Wünsche erfüllt. Das ist so, als würdet ihr Gott ein Glas Milch anbieten und würdet dann zwei Gläser fetten Rahms von Ihm dafür erbitten. So einfach geht es nicht.
Die Mitglieder der Balasai-Seva-Gruppe beteiligen sich am Deena Jana Seva: Sie bringen den Armen im Krebsspital zweimal im Monat Speisen. Aber wir müssen Tag für Tag Seva leisten und nicht nur Bhajans singen. Wir müssen denen helfen, die bedürftig sind. Die Person, die unsere Hilfe erfährt, wird auch uns beschenken: mit Punyam, gutem Karma. Wir helfen also denjenigen, die tatsächlich bedürftig sind, nicht jedoch der Person, die auch allein zurechtkommen kann. Wenn unser Seva keinen würdigen Empfänger hat, dann können wir auch nicht die Befreiung, Moksha, erreichen.
In den alten Zeiten, als die Könige in ihren Reichen herrschten, verkleideten sie sich manchmal, um von den Menschen nicht erkannt zu werden. So ging auch einmal ein König in Begleitung seines Ministers in unauffälliger Kleidung hinaus in sein Reich, um sich nach dem Wohlergehen seiner Untertanen zu erkundigen. Da kam ein Mensch zum König und bat ihn um etwas zu essen, da er hungrig war und selbst nichts hatte. Der König antwortete, er habe nichts zu essen für ihn. Da fühlte sich der Mann enttäuscht und entmutigt und klagte, dass niemand auf der Welt ihm helfe. Der König kannte weder Mitgefühl noch Freundlichkeit, da er bislang noch nie in einer solchen Situation gewesen war.
Heutzutage verlassen die Jungen ihre Eltern und auch ihr Mutterland und gehen in die Fremde, um Geld zu verdienen. Die Eltern bleiben hier zurück und niemand nimmt sich ihrer an, wenn sie einmal alt sind. Was sie jetzt brauchen, ist nicht das Geld, das ihre Kinder schicken, sondern deren Anwesenheit. Befreiung erreichen wir genau hier, indem wir uns um die Kranken und um die Eltern kümmern.
Jener Bettler aber wandte sich an einen wohlgestalteten Mann, der gerade aus seinem Haus trat. Aber auch dieser weigerte sich, ihm etwas zu geben. Doch in der Nähe sitzt ein alter Mann, der etwas zu essen bei sich hat. Auch er ist ein Bettler. Er ruft den anderen Bettler zu sich und teilt seine Speise mit ihm. Dann sagt er ihm, er möge an jedem Tag zu ihm kommen, um sein Essen mit ihm zu teilen.
Der König hatte dies alles beobachtet. So beschenkte er den alten Mann mit vielen guten Dingen. Auch Gott beschenkt uns, wenn wir gute Taten vollbringen. Wir sammeln gutes Karma an. Der einzige Weg, um Gott zu gefallen, ist Seva, der selbstlose Dienst. Wenn wir nur zu Hause die heiligen Idole waschen und Räucherkerzen anzünden, machen wir Gott nicht glücklich. Zum Abschluss möchte Ich euch zurufen, dass wir alle gemeinsam unseren Mitmenschen dienen und so die Befreiung erreichen werden.

(Übersetzung aus dem Englischen: Dr. Heinz)

 
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