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Sri Balasai Babas Rede an Seinem 54. Geburtstag

Baba sang zu Beginn einen Sloka (einen Vedischen Vers) und sagte dann:

„Liebste meiner teuren Verkörperungen der Liebe!

Ihr seid alle heute hierher gekommen, um an eures geliebten Babas Geburtstag teilzunehmen, und habt euch weder um die schwierigen Wetterbedingungen noch um finanzielle und körperliche Probleme und auch nicht um irgendwelche anderen Unbequemlichkeiten gekümmert. Obwohl jeder die Ergebnisse seines eigenen Karmas selbst zu erleben hat, überschütte ich mit meinem reichen Segen euch alle, die ihr persönlich hergekommen seid, und all die vielen, die vor ihren Fernsehern sitzen, um dieses Programm zu sehen. Ich segne euch, ein sehr glückliches und erfolgreiches Leben zu führen und euer Leben dadurch wertvoll zu machen, dass ihr anderen in Not mit euren Möglichkeiten helft, auf welche Weise auch immer, und dass ihr schließlich die Befreiung erlangt. Auch wenn ihr nicht immer etwas Geld geben könnt, so könnt ihr doch den Bedürftigen zumindest etwas geben, was die Natur für uns bereithält.

Ich segne die Menschen aus verschiedenen Gebieten wie der Politik oder der Geschäftswelt. Natürlich ist die Welt um uns herum voll von Geschäftsleuten, die Menschen kommen aus unterschiedlichen Kategorien von Geschäften. Sie brauchen Baba nichts zu geben. Mögen sie ihre Besitztümer und Finanzen aufheben für das Wohl ihrer Familien!

Von den Politikern wird angenommen, dass sie irgendwie dem Land dienen. Sie benötigen Geld zu Zeiten der Wahlen, um Stimmen für ihre politischen Parteien oder andere Aktivitäten zu werben. Ich erwarte, dass sie sich außer für ihr eigenes Fortkommen auch für den Fortschritt ihrer Region und ihrer Mitmenschen einsetzen.

Liebe Verkörperungen der Liebe!

Seit alten Zeiten wiederhole ich dieselben Worte immer wieder. Ich bin der einzige, der meine eigenen Worte durchführt und ihnen Folge leistet. Weder ist bis jetzt irgendjemand zu mir gekommen, um mich dazu zu befragen, noch habe ich irgendwen gebeten, etwas für mich zu tun. Ich habe nur gesprochen und bin dem gefolgt und habe es lieber durchgeführt. Nur dadurch erreiche ich die Befreiung, die Erlösung! Ich teile lediglich alles, was immer ich erreiche oder erlange. Das bedeutet, dass ihr alle davon frei seid, irgendwelchem Aufruhr zu unterliegen. Alle eure Sorgen und Schwierigkeiten gehören mir, und all mein Glück und meine Freude gehören euch.“

An dieser Stelle segnete Baba die Devotees aus Tamil Nadu, die Moslem-Devotees und die ausländischen Devotees in ihrer jeweiligen Sprache.

„Liebe Herzliebchen, ich bin sprachlos glücklich mit euch. Mein Glück bringt Segen für euch und eure Familien. Seid alle glücklich, vergesst mich nicht! Wir haben genug Zeit, uns zu treffen. Vielleicht morgen Abend. Ich liebe euch und segne euch.

Verkörperungen der Liebe!

Ihr alle wisst, dass seit undenklichen Zeiten Indien als das spirituelle Oberhaupt der Welt bekannt ist. In fast allen Haushalten werden sowohl für das persönliche als auch für das Wohlergehen der ganzen Familie und vor allem für die eigene spirituelle Erbauung viele Rituale zelebriert wie verschiedene Pujas (Zeremonien, Gottesdienste), unterschiedliche spirituelle Praktiken wie Meditation und Yajnas (Opfer, Rituale).

Seit der Zeit, da Gott dieses Universum erschaffen hat, kommt Er herab auf die Erde in verschiedenen Gestalten. In einer Inkarnation nach der anderen unterstützt Er uns in unserem Alltagsleben, d.h. im äußerlichen Leben und auf unserem spirituellen Weg, dem ewigen.

Es gibt viele spirituelle Gurus, die ebenfalls versuchen, uns über den Dharmischen (rechtschaffenen, tugendhaften) Weg der Lebensführung und über die unterschiedlichen Arten von Sadhana (spirituellen Übungen) aufzuklären, damit wir die Befreiung erlangen. Die Menschen sind glücklich, diese Dinge zu hören, und freuen sich darüber, aber sie sind nicht willens, in die Praxis umzusetzen, was sie gelehrt werden.

Nicht nur Shirdi Sai Baba oder Balasai Baba sind gemeint, um der Gesellschaft und den Menschen zu dienen. Jeder kann sich einbringen, der Menschheit auf irgendeine Weise innerhalb seiner Möglichkeiten zu dienen.

Wie jemand sagte, sind auch Babas Devotees aus der Telangana Region, aus Coastal Andhra und Rayalaseema hier. Ich erweitere meine Segnungen auf sie alle gleichermaßen. Man sagt, dass das Geld nur dazu verwendet werden sollte, den Distrikt Kurnool zu entwickeln. Falls durch irgendwelche Umstände der Staat Andhra Pradesh geteilt wird, segne ich jedoch auch das. Ich gebe meinen Segen auch jedem anderen Ort, falls dort Entwicklung vonstatten geht.

Es gibt drei Möglichkeiten, was die Teilung des Staates angeht. Die erste wäre UNITED ANDHRA, die zweite ist abgeteilte TELANGANA-Region und die dritte ist RAYALA-SEEMA.

Wenn der Stadt Kurnool ihre ursprüngliche berühmte Position wiedergegeben werden soll oder wenn ein eigener Telangana-Staat gegründet wird – für ein Vereinigtes Andhra Pradesh oder ein abgetrenntes Rayalaseema – wenn es irgendeinen edlen Beweggrund gibt, so bin ich bereit, ihn großzügig zu unterstützen. In dem Fall können die Regierungsbeamten Kontakt zu den Trust-Mitgliedern aufnehmen.

Wie es dem Prinzip der universellen Liebe entspricht, sind vor Gott alle fünf Finger einer Hand gleich. Falls in der Natur einmal nur ein Finger vorhanden ist, so können wir überhaupt nichts damit anfangen. Weder können wir einen Kugelschreiber halten und schreiben, noch ein Gewehr halten und schießen. Nur wenn alle Finger sich in einem Geist vereinen (kann die Hand richtig arbeiten). Nur mit der Einigkeit unter den Menschen in einem ausgeglichenen Zustand können wir überall stetige Entwicklung erreichen. Ich beziehe mich nicht auf eine ganz bestimmte Region. Überall ist die gleiche Entwicklung erforderlich.

Wenn wir einmal darüber nachdenken, dann haben wir uns darauf konzentriert, Hyderabad als die Hauptstadt von Andhra Pradesh hinsichtlich guter Ausbildung, Investitionen und Infra-struktur auszubauen. Wenn ein anderer Ort zur Hauptstadt gemacht wird, so wird auch dieser Ort in gleicher Weise entwickelt werden. Obwohl der Staat geteilt werden könnte und wir unbedingt die administrativen Beschränkungen und ihre Annehmlichkeiten im Blick behalten sollten, zieht hinsichtlich des Fortschritts der gesamte Staat Nutzen daraus, und alle werden ein glückliches Leben führen.

Was immer auch jemandem zu bekommen bestimmt ist, er wird es mit Sicherheit erhalten. Seien es also die Menschen von Telangana oder Coastal Andhra oder Rayalaseema – sie alle werden Erfolg haben und mit guter Ausbildung und glänzender Zukunft mit Kind und Kegel blühen und gedeihen.

Baba besitzt keinerlei persönliche Reichtümer. Alles hier gehört dem öffentlichen wohltätigen Trust. Der Name Public Charitable Trust selbst sagt aus, dass er der Öffentlichkeit gehört. Warum sollte ich also irgendein Problem haben, der Öffentlichkeit zu geben, was ihr gehört?

Ich bin in Indien geboren. Ich erstrebe jederzeit das Wohl der Menschen und die Entwicklung meines Landes, ungeachtet irgendwelcher Regionen. Es gibt keinerlei Begrenzung für Babas Segnungen und Dienste. Ich bin nicht an irgendeine Region gebunden.

Der Natur der Flüsse entspricht es, unaufhaltsam zu fließen, aber nicht ihren eigenen Durst zu stillen. Sie stillen den Durst anderer. Die Bäume genießen nicht ihre eigenen Früchte, sie schenken sie alle uns. Regenfälle schenken uns alles Wasser. Sie nutzen es selbst in keiner Weise. Genauso gehören all die Segnungen und Besitztümer Babas Indien.

Ich bemühe mich, das alte Erbe und den Wohlstand Indiens, den die Briten geplündert haben, zurückzubringen und sie für das Wohlergehen eines jeden Inders zu gebrauchen und zu nutzen. Baba kennt keine regionale Verschiedenheit oder Diskriminierung!

Da sind zum Beispiel zwei Söhne in einer Familie. Der eine wohnt in Hyderabad. Der andere hat sich in Delhi niedergelassen. Für eine Mutter sind beide gleich. Auch die Brüder haben keine Differenzen untereinander.

Was auch geschieht – wir sind dabei, unser eigenes Land zu entwickeln. Wir alle sollten glücklich sein. Hegt keine negativen Gefühle gegen einander und seid glücklich! Schließlich leben wir alle in Indien.

Ich widme mich ständig dem Streben nach Fortschritt und Wohlstand für das Land. Sorgt euch nicht um meinen Besitz! Ich wiederhole noch einmal, dass ich - falls Kurnool zur Hauptstadt gemacht würde - sofort großzügig dazu beitragen würde, um die Stadt auszubauen und zu entwickeln.

Sprechen wir über das Dienen. Welchen Zweck hat es, einem Menschen, der hungrig ist, einen Vortrag zu halten? Ihr müsst ihm eine Frucht anbieten oder ein Getränk oder wenigstens ein Glas Wasser. Dann wird er zufrieden sein und euch Gutes wünschen. Wenn ihr ihm stattdessen einen langen Vortrag haltet oder ihm gezwungenermaßen eine Botschaft gebt, wird er nicht interessiert sein, euch überhaupt zuzuhören, und sich unglücklich fühlen.

Geboren als menschliche Wesen, entwickelt Menschlichkeit und moralische Werte! Das wird hilfreich sein für andere und gleichzeitig für euch selbst gute Ergebnisse zeitigen. Das wird euch in Zeiten eurer Not beschützen.

Ich möchte euch noch eine Geschichte erzählen.

Der Weise Sumitrananda lebte in einem Wald. Der Anführer der Armee jenes Königreichs ging zu diesem Weisen, um einen Zweifel aufzuklären, der in seinem Denken aufgetaucht war. Er fragte den Weisen, ob es so etwas wie Himmel und Hölle gibt. Falls es sie gäbe – hätte irgendjemand sie besucht und sei zurückgekommen, um uns davon zu berichten? „Gibt es gut und böse in der Welt?“

Der Weise fragte den Mann nach der Art seiner Arbeit. Welchen Job er innehabe?

Der Anführer antwortete, er sei der Generalstabschef des Königreiches.

Der Weise meinte, der Regent des Königreichs sei eine untaugliche Person, wenn er einen solch nutzlosen Menschen wie ihn berufe…

Sofort wurde der Stabschef wütend und zog sein Schwert gegen den Weisen.

Der Weise sagte, der Akt des Schwertziehens voller Wut sei böse. Er bat ihn, über sich selbst nachzudenken.

Der Mann dachte eine Weile nach und steckte dann sofort das Schwert zurück.

Der Weise sagte, dass die Handlung des Schwert-Zurücksteckens gut sei und wie der Himmel:

„Also sind beides, der Himmel und das Gute sowie das Böse und die Hölle im Menschen selbst. Wir müssen nicht irgendwelche Gottheiten oder Befreiung suchen, den Himmel oder die Hölle. Wir haben fortzufahren, unsere Pflichten und gute Taten zu tun. Dann werden ihnen automatisch gute Ergebnisse folgen.

Die Eigenschaften wie Wut, Gier und Hass sind die Hölle und das Böse in uns.

Die Eigenschaften wie anderen zu helfen, Geduld zu haben, in Frieden zu sein und Ausdauer zu zeigen sind die göttlichen Qualitäten in dir.“

Nachdem er das gehört hatte, huldigte der erleuchtete Armeechef dem Weisen und kehrte in sein Königreich zurück.

Alle hier anwesenden Devotees mögen nun Prasadam (geheiligte Speise) nehmen und voller Freude heimkehren und Baba mit sich nehmen.

Ich mag mich vielleicht einmal selbst vergessen, aber ich vergesse und verlasse niemals meine Devotees. Ihr müsst nichts für mich tun.

Ich bin ständig hier und denke über euer Wohl nach und diene euch. Ich überschütte euch alle mit meinem reichlichen Segen für ein friedliches, erfolgreiches Wohlergehen und viel spirituellen Fortschritt in eurem Leben.“

Deutsch von Regine Wolke

 
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