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Sri Balasai Babas Rede an Seinem 52. Geburtstag

Sri Balasai Baba segnete an seinem 52. Geburtstag alle indischen Devotees sowie diejenigen, die aus fernen Ländern zum Fest angereist waren.
Baba überschüttete alle mit seinem göttlichen Segen für Wohlstand in allen Lebensbereichen: eine gute Ausbildung den Schülern und Studenten, mehr Erfolg denen, die hart arbeiten müssen, eine gute Heirat den Unverheirateten und was immer auch wir alle benötigen in irgendeinem Bereich unseres Lebens. Mit all diesem Segen überschüttete uns unser geliebter Bhagvan Sri Balasai Baba.
Baba spendet seinen Segen den Geschäftsleuten und den Politikern, auf dass sie großartige Leistungen erzielen mögen im rechten Denken und Handeln gegenüber den Menschen, denen sie dienen.
So wie Narada Vishnu diente, indem er Vishnus Lehren verbreitete, dienen heutzutage im Kali Yuga die Journalisten in den Medienbereichen wie Presse, Radio, Fernsehen als Instrument für die Verbreitung der göttlichen Botschaft von Sri Balasai Baba. Baba schüttete seinen Segen aus über alle, die seine göttliche Botschaft weitertragen. Mögen sie Erfolg und Wohlstand erfahren in allen Aspekten ihres Lebens.

"Das heilige Land Bharat (Indien) ist die Hauptkraft unserer Spiritualität. Diejenigen, die in Indien geboren wurden, sind bereits spirituell angesichts der Göttlichkeit des Landes. So wie die Fische im Ganges (heiliger indischer Fluss) von Geburt an von Natur an rein sind, sind die Menschen, die in Indien geboren wurden, von Geburt an gesegnet.
Obwohl wir hier in Indien vielen verschiedenen Kasten, Sekten und Religionen begegnen, finden wir dennoch Einheit in all dieser Verschiedenheit.
Trotz der vielen Unterschiede in Indien, akzeptieren wir diese und wir haben unsere Traditionen und unsere Bildung bis heute aufrecht erhalten, indem wir diese Unterschiede in Richtung Einheit für unser Land steuerten. Und unser Land ist sicherlich ein Beispiel für Harmonie und Frieden.
Wir treten ein für den Frieden in der Welt und Baba segnet die gesamte Welt für dieses Wohlergehen.

Nur weil wir in Indien geboren sind, bedeutet das aber noch lange nicht, dass wir bereits alles besitzen. Um alles zu erhalten und die spirituellen Früchte zu ernten, müssen wir uns spirituell und sozial engagieren.
Ein Beispiel: Wenn der Sohn eines Millionärs sich nicht aktiv für das Geschäft engagiert oder sich in keiner Weise bemüht, die vom Vater ererbten Geschäfte zu fördern und sich auch sonst nicht in irgendeiner Weise hilfreich erweist, wird er wohl oder übel über kurz oder lang alles wieder verlieren. Gleichwohl wir in Indien geboren sind, werden wir nicht erfolgreich sein können, wenn wir uns nicht bemühen, spirituelle und soziale Dienste zu verrichten.
Der Sohn eines Politikers, der für sich selbst eine politische Karriere wünscht, kann nur durch seinen eigenen vollen Einsatz, seine eigene Tatkraft und sein eigenes Talent zu Erfolg gelangen.
In gleicher Weise verhält es sich mit dem Sohn eines Schauspielers. Auch er muss sein eigenes Talent aufweisen, wenn es sein Wunsch ist in der Filmindustrie Fuß zu fassen.

Wir sind nicht die einzigen Geschöpfe, die auf dieser Erde geboren wurden. Es gibt viele tausende Geschöpfe auf dieser Welt und es ist unsere Pflicht, auch für sie Sorge zu tragen. Wir dürfen unsere Ressourcen, unsere gewinnbringenden Ideen und unseren Wohlstand nicht selbstsüchtig nur auf uns und unsere Familie begrenzen. 
Wir sollten in jedem Fall unseren sich in Not und Schwierigkeiten befindenden Mitmenschen unsere Hilfe angedeihen lassen, seien es die Menschen aus unserer Nachbarschaft, unserem Dorf oder die Bedürftigen und Notleidenden dieser Welt. Es ist unsere menschliche Pflicht, den notleidenden Geschöpfen dieser Erde Erleichterung zu verschaffen von ihrem jeweiligem Elend. Tun wir das nicht, so ist das sehr selbstsüchtig von uns. Und es ist selbstsüchtig von uns, sich nur für die eigene Familie einzusetzen und nur für sie zu sorgen. Wir gehören nicht nur der eigenen Familie an sondern auch der Weltfamilie. Die gesamte Menschheit ist unsere Familie. Das bedeutet: ALLE Familien dieser Welt sind EINS. Wir sollten eines Bedenken: Es gibt nur eine EINZIGE Familie im gesamten Universum, der wir alle angehören, und wir alle sind Mitglieder dieser einen Familie.
Wenn du beispielsweise einer Familie angehörst mit Frau bzw. Mann und 3 Kindern und du verwendest dein gesamtes Einkommen nur für diese deine Familienmitglieder, so ist das aus göttlicher Sicht von keinerlei Nutzen. Wenn du so handelst, bist du nicht besser als eine Krähe die das Futter von ihrem Schnabel in den Schnabel ihres Krähenjungen weitergibt oder wie ein Hund, der nur seinen eigenen Nachwuchs füttert.
Was immer du besitzt, was immer du dir erarbeitet hast, es stammt letztendlich aus der Gesellschaft, ganz egal, ob du arm bist oder ein Millionär.
Deshalb solltest du, unabhängig von der Höhe deines Einkommens, zumindest einen kleinen Teil davon für das Wohl deiner Mitmenschen spenden, um den Notleidenden und Bedürftigen dieser Welt damit wenigstens ein klein wenig Erleichterung zu schaffen. Nur dann kannst du als nützlich betrachtet werden.
Nehmen wir einmal an du besitzt 10 Rupien, so kannst du zumindest 1 Rupie davon einem Bedürftigen schenken. Hast du 100 Rupien, so kannst du mindestens 10 Rupien hergeben für einen Notleidenden. Besitzt du 1000 Rupien, so kannst du davon 100 Rupien für einen guten Zweck spenden. Beläuft sich dein Einkommen jedoch auf hunderttausende von Rupien, so kannst du dementsprechend auch tausende von Rupien für  Mittellose und Notleidende spenden.
Du könntest auch etwas Brot (Nahrung) kaufen und es denen geben, die hungern. Und wenn dabei dein Herz und dein Denken auf Gott ausgerichtet sind, werden sich der Gebende und der Empfangende glücklich fühlen und Gott, der in jedem Einzelnen von euch residiert, wird dich und deine gesamte Familie segnen.
Alle Geschöpfe in diesem Universum helfen einander, sogar die Ameisen, die Kühe, ebenso die Pflanzen.
Die Kühe geben ihre Milch, das Zuckerrohr seinen Zucker für unseren Tee oder Kaffee. Auch eine Mutter gibt Milch für ihr Kind in den ersten Lebensjahren. Danach wird das Kleinkind meist mit Kuhmilch genährt. Beide dienen uns also von Lebensbeginn an, die Mutter sowie die Kuh. Wobei die Kuh uns das gesamte Leben über dient, indem sie uns mit ihrer Milch versorgt. Und selbst nach ihrem Tod noch dient diese der Gesellschaft, indem sie  ihre Haut hinterlässt, aus der wir unser Schuhwerk und sonstige  Lederartikel anfertigen. Tiere dienen uns also zweifach, während ihres Lebens und danach. Wogegen wir Menschen nur während unserer Lebenszeit die Chance bekommen zu Dienen. Nutzen wir unsere wertvolle Lebenszeit jedoch nicht für den Dienst am Nächsten, so sind wir weniger wert als ein Tier. Widmen wir aber unsere  gesamte Lebenszeit dem Dienst am Nächsten, so sind wir weitaus wertvoller als ein Tier.
Ein anderes Beispiel sind die Bäume mit den Früchten, die sie uns schenken. Ursprünglich stammen sie aus den Wäldern. Wir haben jedoch ihre Samen genommen und sie nach unserem Gutdünken gesät. Aber die Bäume scheren sich nicht darum, woher sie eigentlich kommen. Sie dienen uns mit ihren Früchten und dem Schatten, den sie uns spenden.
Doch was war zuerst da - Samen oder die Früchte? Ohne Samen keine Frucht und ohne Frucht kein Samen. Wie also verbreiteten sich die Früchte zu Anbeginn im Universum?
Baba sagt, das waren die Streifenhörnchen. Sie fraßen die Früchte, verdauten sie und schieden sie aus, womit die Fruchtsamen auf die Weise in den Boden gelangten. Dort gingen sie nach einiger Zeit auf, fingen an zu sprießen, wuchsen zu einem Baum heran, der dann zu gegebener Zeit wiederum Früchte hervorbrachte. So werden die Bäume an verschiedene Orte transplantiert, wachsen und tragen Früchte, die wiederum wir genießen.
Das ist ein Beispiel: wenn wir selbstlos dienen (Samen) und VERGESSEN, was wir getan haben, werden wir später die Belohnung (Früchte) unseres selbstlosen Dienstes ernten.
Vergiss aber nicht die Armen und Bedürftigen! Und vergiss nicht die Wohltaten, die du empfangen hast! Das ist das Mindeste, was von einem menschlichen Wesen erwartet werden kann. So gelten wir wenigstens als gleichwertig mit dem Streifenhörnchen.
Vergiss die guten Dinge, die du vollbracht hast, erinnere dich jedoch stets voller Dankbarkeit der Wohltaten, die du empfangen hast!
So wie die Bäume und Tiere der Gesellschaft helfen, werden die Devotees dazu ermutigt, einen Teil ihres wertvollen Geldes ebenfalls der Gesellschaft für den Dienst an den Armen und Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Da Gott in jedem Einzelnen von ihnen wohnt, dienen wir damit auch Gott. Nur so können wir Gott erfreuen.
Gott verlangt nicht von dir, dass du Geld für Verehrungszeremonien (Poojas) ausgibst. IHN macht es glücklich, wenn du die Armen und Notleidenden dieser Welt in jeder Hinsicht nach Kräften unterstützt. Auf diese Weise empfängst du den göttlichen Segen. Zudem ist es der einfachste Weg Gott zu erreichen, und ER ist glücklich, wenn du diesen Weg beschreitest.
Ein Beispiel: Ein Priester, der seine gesamte Lebenszeit im Dienste Gottes und des Menschen verbracht  – eventuell in einem Tempel – und ein hohes Alter erreicht hat, zu dem wird Gott persönlich kommen und ihm dienen, wenn er altersschwach geworden ist und deshalb selber Hilfe benötigt. Und wenn das Dharma (die Pflicht) des Priesters zu einem Ende kommt, wird er mit Gott verschmelzen, da Gott diejenigen am meisten liebt, die ihr Leben im Dienst am Nächsten verbracht haben.
Noch einmal segne ICH alle Menschen zu diesem Anlass und aus dem Wunsch heraus, dass sie selbstlosen Dienst verrichten mögen für die Notleidenden dieser Welt, denn nur dann wird euer Leben gesegnet und spirituell erleuchtet sein.
Diejenigen, die Poojas vollziehen in diesem Kali Yuga sollten wissen, dass das EINZIGE Mantra in dieser Zeit der DIENST am Nächsten ist.
Der Dienst am Nächsten ist Pooja, Yagna etc.
Dienen ist ALLES!
Um Gott zu erreichen, ist der Dienst am Nächsten der einfachste, schnellste und fruchtbarste Weg in diesem Kali Yuga (dunkles Zeitalter). Ich segne euch alle erneut zu dem Vorhaben, diesen Dienst am Nächsten auszuüben und den göttlichen Segen dafür zu erhalten.

Und noch einmal breitete Bhagavan Sri Balasai Baba über alle hier Versammelten seinen göttlichen Segen aus: auf alle Devotees aus Andhra Pradesh und den anderen Teilen Indiens sowie den Devotees aus den verschiedenen Erdteilen und auf all jene, die durch die Medien Radio, Fernsehen, Zeitung, etc. an dieser Feier teilhaben konnten. Sie alle sind gesegnet in allen Aspekten ihres Lebens Wohlstand und Glück zu erfahren.
Wir, der Balasai-Trust, startet dieses Jahr mit der Gewährung einer Alterspension von monatlich 200 Rupien für einhundert Menschen als ein Zeichen der Liebe und Zuneigung von Bhagavan Sri Balasai Baba.
Zu dem Zweck wurde der Betrag von 240.000 Rupien pro Jahr von Herrn Ramarao, dem 1. Vorstand des Balasai Central Trusts, in Form eines Schecks überreicht. Herr Ramarao bedankt sich zum Abschluss bei allen Teilnehmern und Würdenträgern dieser Feierlichkeit für deren Teilnahme.
"

Übersetzt aus dem Englischen von B. Zangl

 
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