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Balasai Baba FotoPremaswarupulara
Verkörperungen der göttlichen Liebe,

allen Menschen aus diesem Land und aus dem Ausland wünsche ich an Sankranti ein sehr glückliches neues Jahr, und zugleich an Babas Geburtstag segne ich euch alle!

Indem ihr „Dina janulu“, d. h. diejenigen, die durch euer Dienen gesegnet sind, als eure gegenwärtigen Götter anseht, indem ihr ihnen eurem Vermögen und euren Fähigkeiten entsprechend dient sowie durch die göttliche Freude an Seva gewinnt ihr irdisches und göttliches Glück und Gottes Segen.
Mögt ihr alle in der göttlichen Gnade leben, mit göttlichem Segen und göttlicher Freude in Frieden mit euren Familien und Freunden, dadurch dass ihr den Weg des Dienens wählt!

Premaswarupulara!
Unsere Geburt in Indien ist selbst schon eine göttliche Segnung. Man bekommt selten die Gelegenheit, in einem Land geboren zu werden, in dem Göttlichkeit das tägliche Leben bestimmt. Wir alle wissen, dass jedes Land auf der Welt seine eigene Religion pflegt, d. h. es kann sich beispielsweise um ein mohammedanisches oder christ-liches Land handeln. So ist das nicht in Indien!
Indien ist das Land der Einheit in der Verschiedenheit und der Vielfalt in der Einheit. Indien ist in der gesamten Welt das Oberhaupt für die Verkündigung von Frieden und spirituellen heiligen Idealen. In diesem Land wurden viele großartige Menschen, Heilige, Seher und Avatare (Gott selbst) geboren. Wir haben Glück, in einem Land mit so heiligen Menschen geboren zu sein, und sollten so wie sie göttlichen Segen erlangen. Auch wir müssen kulturellen Institutionen und spiritueller Fülle Auftrieb verleihen.

Yajna (Rituale), Yaga (Opferhandlungen, Zeremonien), Prarthana (Gebete), Dhyana (Meditation), Dharana               (Konzentration, Kontemplation), Bhajan (Lobpreis Gottes im Lied), Puja (Gottesdienst, Ritual), Puraskara (Ehr-erbietung) und viele weitere yogische Übungen gibt es, um göttlichen Segen, Nähe zu Seiner Heiligkeit und schließlich das völlige Aufgehen im Göttlichen Wesen (Höchsten Bewusstsein) zu erlangen. Im Hinduismus oder Islam oder Christentum wird gebetet, um den göttlichen Segen zu erhalten. Wenn irgendeine der zuvor erwähnten Praktiken durchgeführt wird, erhalten wir den Segen.
Um Japa (Mantren-Wiederholung) durchzuführen, müssen wir den Mantra von einem Guru lernen. Nur von dem Guru bekommen wir Diksha (Initiation, Einweihung). Yaga muss mit großer Geschicklichkeit, Vorsicht und Übung durchgeführt werden, und trotz allem rufen wir damit immer nur eine göttliche Eigenschaft an:

Alankara priyaha Vishnu
Lord Vishnu liebt Verschönerung, Schmuck und Zierde.
Abhisheka priyo Shivaha
Lord Shiva liebt es, mit geheiligten Flüssigkeiten gebadet zu werden.
Namaskara priyo Bhanu
Der Sonnengott liebt Rezitationen und yogische Gebete.

Gott ist die Fülle aller Eigenschaften und Tugenden, und Ihn mit nur einer Eigenschaft, einem Wesenszug oder einer Tugend in Zusammenhang zu bringen, heißt Ihn zu unterminieren. Die einzige „Einzigkeit“, in der Er lebt, ist SEVA, das selbstlose Dienen. Seva ist die beste, erhabenste und größte Zierde. Wenn ihr Seva leistet, werdet ihr es wert, euch mit Gott zu verbinden, Umgang und Freundschaft mit Ihm und letztlich Seinen Segen zu haben.

Gott mag „Alankara, Abhisheka oder Namaskara“ nicht allzu gern. Die liebste aller spirituellen Handlungen ist Ihm SEVA, selbstloses Dienen. Wenn ein Mensch irgendeiner anderen Verkörperung Gottes, die Er geschaf-fen hat, selbstlos dient, wird er umgehend mit Gottes Gnade gesegnet sein.

In alten Zeiten, d. h. im Krita Yuga, Treta Yuga und Dwapara Yuga pflegten die Menschen Gott durch Rituale, Zeremonien und Gebete zu verehren. Im Kali Yuga, in der Gegenwart, kann Gott durch SEVA erreicht werden.
Jeder denkt, das Kali Yuga sei voll von Sünden, sündigen Handlungen und Problemen, aber dieses spirituelle Land hier wird in Sicherheit, Unverletzlichkeit und Glück leben, seien es ein Dorf, eine Stadt oder das Land, die sich irgendeiner Schwierigkeit oder einem Verlust gegenüber sehen…
Es gibt nur ein Mittel, durch das wir Gott leicht und einfach erreichen können, und das ist SEVA, selbstloser Dienst.
Wenn wir Japa tun, wird es lange dauern, bis wir Ihn erreichen. Yajna Yaga, die heilige Feuerzeremonie, trägt unsere Gebete zu Gott, und Sein Segen kommt in Gestalt von Regen zu uns zurück. Wenn wir jedoch Seva tun, kommt der Segen sofort. Dieser Segen wirkt sich auf unsere spirituellen wie auch materiellen Bedürfnisse aus. SEVA schenkt auf dem schnellsten Weg Freiheit in Gott.
Wenn wir in einer Ecke sitzen und lange zu Gott beten, indem wir ein faules Leben führen, ist Gott weder erfreut noch glücklich. Gott ist Soma Nathudu und nicht Somayya Nathudu (Telugu-Wortspiel: Gott ist voller Ruhm und Glanz, nicht aber der Meister fauler LeuteJ).
Gott kommt in der Gestalt des Avatār auf die Erde. Er kommt für jedermann. Er lebt mit den Kindern wie ein Kind, mit den Erwachsenen wie ein Erwachsener und mit den Frauen wie eine Frau. Er selbst dient selbstlos als ein Vorbild.
Wenn unter diesen Umständen jemand in der Ecke sitzt und Japa oder Puja durchführt, wird ihm nichts gelingen. Wenn wir uns zu unseren Füßen verneigen, sie verehren und wünschen, hundert Jahre zu leben, wird das vergeblich sein. Es ist auch selbstsüchtig, nur an die eigene Familie zu denken!

Hier ist ein Beispiel:
Einst sandte Gott einen Engel auf die Erde, um herauszufinden, was Gutes und Schlechtes auf der Welt geschah. Nach genauer Untersuchung kehrte der Engel zurück und berichtete:
„Oh Gott! Da gibt es einen Ort, da fand ich große Schwierigkeiten und Nöte. Ich besuchte ein Dorf, in dem alle Leute nur schlechte Gewohnheiten haben, in Schwie-rigkeiten leben und Verluste erleiden. Es gibt Menschen mit schwarzen Malen und alle leben zusammen. Das ganze Dorf befindet sich in ungeheurem Schmerz. Ich konnte nichts tun, ich kann Dich nur darüber informieren.“
Gott fragte:
„Was hast du denn dort gemacht?“
Der Engel antwortete:
„Du hast mich gebeten, mich umzusehen. Das habe ich getan, aber ich konnte ansonsten nicht handeln.“
Gott fragte:
„Warum hast du das Dorf nicht niedergebrannt? Du hast doch die Macht dazu…“
Der Engel sprach:
„Oh Gott! Dort lebt ein Mensch, der rezitiert Deinen Namen und betet. Ich dachte, wenn ich das Dorf zerstöre oder niederbrenne, stirbt auch dieser Mann. So unterließ ich den Akt der Zerstörung…“
Gott entgegnete:
„Du hättest den Mann sofort töten sollen, der in der Ecke saß und betete und mit seinem Rosenkranz rezitierte!“
Der Engel fragte:
„Wie das? Er ist doch ein guter Mensch, nicht wahr?“
Gott erklärte:
„Er besitzt Werte und Kenntnisse, er hat die Macht, jedem im Dorf den richtigen Weg zu weisen. Es ist nicht genug, ein gutes Wesen zu haben und bloß gut zu sein. Solch ein Mensch, der nur in der Ecke sitzt, anstatt die Gesellschaft zu reformieren, hat kein Recht zu leben! Also geh und zerstöre das Dorf und diesen Mann zu allererst!“

Das heißt also, dass Gottes Segen nicht durch bloßes Beten oder Rezitieren gewonnen wird. Der Mann, der göttliche Segnungen erlangen wollte, erhielt Gottes Fluch und musste sterben. Er besaß alle Klugheit, alles Wissen und alle Fähigkeiten, um die Dörfler zu lehren und zu erziehen, und trotz dieser Stärke tat er diese noble Arbeit nicht.
Göttlicher Dienst ist also spiritueller als bloße Gebete. Beten führt zum Ehrgeiz für das eigene Wachstum. Daher gehen selbstsüchtige Menschen unter. Selbstentwicklung und Selbsterrettung sind überhaupt kein Wachstum und erreichen oder erfreuen Gott nicht.
Gottes Tugend ist SEVA.
Nur durch Seva sind einige Menschen tugendhaft und erhaben geworden. Hanuman wurde zu einem Gott dadurch, dass er Rama selbstlos diente. Wenn ihr heutzutage Furcht vor dem Teufel, vor Dämonen oder bösen Geistern habt, betet ihr zu Hanuman und nicht zu Rama. Hanuman erklomm ein höheres Podest.
Es gibt Flüsse, Kühe, die Verkörperungen oder Symbole für die Mutter, Maha Rishis (große Seher), Tapasvins (Asketen), Brahmanen und Sadhus. Die Sonne tut ihre Arbeit, nämlich Aufgang und Untergang, auf periodische Art und Weise. Jedes Jahr geht ihr für das „heilige Eintauchen“ zu einigen Flüssen in diesem Land. Kühe geben uns Milch und sind auch der Ersatz für die menschliche Muttermilch. Im Hinduismus schätzen wir den Ganges, die Kuh, die Mütter und Brahmanen, die Asketen und Wandermönche – wegen ihres selbstlosen Dienstes.
Ein Mohammedaner wird nach seinen Bräuchen beten. Ein Christ betet ebenfalls seinem Brauch entsprechend.
Selbstloser Dienst allein wird geleistet ungeachtet der Kaste, Religion, Sekte, Herkunft, unabhängig von Glauben oder geografischen Begrenzungen.
Wenn jemand Fieber hat und wir dann sagen: “Fieber, verschwinde!“ – dann wird es nicht weichen. Dem Patienten wird es nur besser gehen, wenn er eine Medizin bekommt. Eine kleine Tablette mit Wasser, ein Glas Wasser mit Zucker und Salz – das hilft.
Wenn jemand hungrig ist, gebt ihm etwas zu essen. Etwas Nahrung wird ihm helfen.
Der Mensch, der auf diese Weise hilft, wird göttlichen Segen erhalten.
In alten Zeiten taten die Menschen Buße mit Hilfe von Feuer: sie hielten ihre Füße oder auch nur einen Zeh für lange Zeit hinein. Wir wissen immer noch nicht, ob sie Gott erlangten oder nicht, ob sie frei wurden von weltlichem Schmerz oder nicht…
Selbstlos zu dienen jedoch führt sofort zu weltlicher Freude und spirituellem Reichtum.
Ich erzähle euch noch die Geschichte eines spirituellen Mannes.
Sein Name war Madhava Sharma. Von Kindheit an pflegte er zu Gott zu beten und auch andere anzuleiten, das zu tun. Seine spirituelle Haltung verbreitete sich. Er wünschte sich, einen Tempel für Gott zu bauen, aber weder reichte sein Besitz noch sein Verdienst aus, um einen Tempel zu errichten. So bat er überall um Hilfe und konnte schließlich das Gotteshaus bauen. Er beschaffte auch die Materialien für den Gottesdienst und führte die Puja in diesem Tempel durch. Sodann wünschte er einen Menschen zu finden, der nach seinem Hinscheiden Seine Arbeit genau so fortführen würde. Er begann, jeden zu beobachten, der den Tempel besuchte.
Viele Menschen kamen in den Tempel, beteten und gingen wieder  fort. Einmal kam ein Mann mit lockigen Haaren – wie den meinen – und zerrissenen Kleidern. Als der an einem Stein vorbeikam, der mitten auf dem Weg zum Tempel lag, entfernte er diesen zunächst, da er andere Besucher hätte verletzen können. Niemand sonst war auf diese Idee gekommen, alle anderen zuvor waren zu faul gewesen, den Stein zu beseitigen. Daher bat Madhava Sharma diesen Mann sofort, der Tempelpriester zu werden, und er übergab ihm den Tempel. Der Mann fragte:
„Welche Großartigkeit sehen Sie denn in mir, dass Sie  gerade mir den Tempel anvertrauen?“
Madhava Sharma sprach:
„Sie sind gewillt, selbstlos zu dienen. Sie können zehn andere um sich herum verändern. Deshalb sind Sie der geeignete Mensch…“
So machte Gott den Mann zum Priester und nahm ihn schließlich zu sich.
Dienst für die Menschen ist sogar größer als Gottesdienst im Tempel. Mitmenschen selbstlos zu dienen ist größer als der Dienst für den unbekannten, unsichtbaren Gott.
Den Armen und Bedürftigen zu dienen heißt Gott zu dienen!
Der, der dich hören kann - der, den du hier sehen kannst – der, dessen Schmerz du sofort behandeln kannst – der, der dir ein Lächeln schenkt – der, dessen Augen strahlen – der, der für deine Hilfe dankbar ist – dieser Mensch ist der Notleidende, der Bedürftige!
Wir müssen unseren Verdienst mit den Armen und Bedürftigen teilen. Derjenige, der Aufmerksamkeit benötigt, ist der „Dina Jana Bandhu“ (Sanskrit: dina = arm, hilflos; jana = Lebewesen, Individuum, bandhu = Freund, Verwandter), wie ich vorhin beschrieben habe.
Wenn Gott und ein Mensch voller Schmerz gleichzeitig angesprochen werden müssten, so müsste die Wahl auf den Menschen in Schmerz und Not fallen! Dann könnt ihr Gott leicht erreichen und so eure Familien vollkommen glücklich machen.
Ihr müsst wissen, dass gute Worte allein oder nur aufmerksames Zuhören bei einer Predigt nicht hilfreich sind. Alles, was wir tun müssen, ist SEVA.
Der Eine, der euch hilft, MOKSHA zu erlangen (Befreiung oder vollkommene Freiheit und Freude am Allerhöchsten) mithilfe kleiner Dienste für die Menschen, ist niemand anders als Balasai Baba.
Segen wird regelmäßig benötigt – also dient ständig in selbstloser Weise!
Balasai ist Narayana. Der Bedürftige ist „Dina Jana Bandhu“. Dient ihm und ihr werdet euer Leben lang meinen Segen haben!
Ich schließe nun mit göttlichem Segen und sehr viel Liebe für euch alle.“

Deutsche Übersetzung von Regine H. Wolke
aus der englischen Übersetzung von
Mr. Deekshit (Schulleiter der
Balasai Baba Residential School).

 
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