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Verkörperungen der Liebe!

Wir sind vielen Schwierigkeiten, Problemen, Streitigkeiten und noch vielen anderen solchen Dingen begegnet und schließlich doch hierher gekommen, um sowohl an Babas Geburtstags-Feierlichkeiten als auch an Mahara Sankranti und Neujahr teilzunehmen. Balasai Baba schneidet den Geburtstagskuchen anWir haben uns hier an einem Platz versammelt, wie sich die verstreut lebenden Brüder und Schwestern einer Familie um die Mutter sammeln, um den Anlass zu feiern. Das gibt mir viel Befriedigung und Freude.
Da ist noch ein kleines bisschen Kummer, jedoch der wird eben vorhanden sein. Wir sollten nicht ständig an ihn denken! Statt an die Sorgen zu denken, sollten wir sie als einen bösen Traum auffassen, der vor drei Monaten stattfand und viele Leben kostete und das Leben der Menschen elend machte.
So wie eine kleine Lampe das ganze Haus erleuchtet und die Dunkelheit vertreibt, haben wir den Kummer erfolgreich überwunden und uns hier wie Mutter und Kinder versammelt. Balasai Baba segnet euch alle liebevoll, dass ihr euch glücklich und behaglich fühlt, dass wir Hand in Hand der Menschheit und Gott dienen und das wir uns auf Gott zu bewegen und schließlich die Einheit mit Gott erlangen.
Ihr kommt alle aus verschiedenen Orten, verschiedenen Ländern und begegnet verschiedenen Arten von Schwierigkeiten – nur um an Babas Geburtstagsfeier teilzunehmen. Balasai Baba schenkt Seinen liebevollen, immer neuen göttlichen Segen euch allen, die ihr mit einem Wunsch hierher gekommen seid – ob das ein Schüler ist, der sich eine gute Ausbildung oder ein Kaufmann, der sich Wohlstand wünscht, oder ein Devotee, der eine Arbeitsstelle sucht.
Was es auch sei, all euere Wünsche werden sich erfüllen. Jeder von euch soll glücklich und sicher hundert Jahre lang leben. Ich segne euch nochmals

Verkörperungen der Liebe!

Unser Land Indien ist heilig, wundervoll und göttlich. Kein anderes Land hat so viele heilige Große Seelen, große Seher, Entsagende, Maharishis und Sadhus hervorgebracht, wie unser geheiligtes Indien es getan hat. Indien ist über alle anderen Länder der Welt das Oberhaupt in Sachen Spiritualität. Indien ist das einzige Land, das die Fähigkeit besitzt, anderen Ländern spirituelle Almosen zu schenken. Wir müssen stolz auf unser Land und darauf sein, hier geboren zu sein. Unser Land ist der sicherste Ort, da wir unsere natürlichen Ressourcen und moralischen und spirituellen Werte für Frieden nutzen und nicht für Kampf.
Obwohl es viele Invasionen durch ausländische Eroberer erlebte und viele Schwierigkeiten durch Fanatiker anderer Religionen erlitt, steht Indien stark da wie eh und je mit seinem Frieden und seinen spirituellen Werten. Noch heute ist Indien die Nummer Eins unter den anderen Ländern des Universums.
Bis jetzt ist Indien bekannt für seinen Frieden und seine Spiritualität, aber nun entwickelt es sich auch wirtschaftlich im Wettbewerb mit anderen Ländern. Wir müssen so voranschreiten.

Verkörperungen der Liebe!

In Indien fanden viele Inkarnationen wie Rama und Krishna statt. Jede InkarnationKrishna Tanz hatte ihren spezifischen Grund für ihr Kommen auf die Erde. Einige Inkarnationen lehrten Opferzeremonien oder Rituale, einige andere lehrten Dharma (Tugendhaftigkeit, Rechtschaffenheit) oder Dhana (wertvollen Besitz), und sie lehrten verschiedene Arten zum Erlangen von Jnana (Wissen), Weisheit. Einst vollführten die Menschen viele Kraftakte und Großtaten wie Stehen auf einem Fuß oder Sitzen unter einem Baum und lediglich Luft-Schlucken, ohne Nahrung zu sich zu nehmen, um einen Blick auf Gott zu erhaschen. Manche erlangten das durch göttliche Musik – durch Bhajans wie Mira Bai und Tulsi Das. Sie taten eine Menge Gutes für die Gesellschaft, während sie ihr Ziel anstrebten und erreichten. Sie hinterließen der Gesellschaft einen wundervollen Schatz in Gestalt ihrer Lieder – den Weg zur Göttlichkeit.
In diesem Kali-Yuga, dem dunklen Zeitalter, haben die Menschen keine Zeit, um an das Wohl der anderen zu denken. Sie sind alle selbstzentriert. Sie wollen Geld verdienen und es für ihre Nachkommen sparen. Die Menschen führen in diesem Kali-Yuga ein elendes Leben. Wer denkt heutzutage schon darüber nach, den Weg zur Vereinigung mit Gott zu finden? Wer hat Zeit? Wer sorgt sich schon um Gottes Adresse?
TanzWenn wir Gottes Adresse kennen, ist es leicht, zu Ihm zu gelangen. In jenen Tagen vollführten die Menschen viele segensreiche Handlungen wie Opferzeremonien, Rituale, Meditation, Bhajans, Namenswiederholungen usw., um Gott zu erlangen.
Jetzt, in dieser Sai-Inkarnation bin ich nicht ein König wie Sri Rama. Ich bin weder ein König noch der Schwiegersohn eines Königs wie Sri Rama. Ich bin auch nicht ein König wie Krishna. Da jene Inkarnationen von Geburt Könige waren, kamen sie den normalen Bürgern nicht nahe und das war in jenen Tagen auch nicht nötig. Ich besitze weder eine Festung noch einen Thron, weder ein Land zum Regieren noch einen Baum, um darunter zu sitzen. Rama und Krishna bauten keine Schulen oder Krankenhäuser, da diese in jenen Tagen auch nicht benötigt wurden. Heutzutage jedoch werden diese Institutionen gebraucht. Also gibt es im heutigen Leben nur einen Weg, Gott zu erreichen und das ist SEVA, selbstloses Dienen.
Was wir essen, vergeht mit uns. Was wir anderen geben, wird mit uns kommen. So zählt nicht, wie viel wir essen oder wie viel wir sparen. Es zählt nur, wie viel Dienst wir für die Gesellschaft leisten.

Gott fällt nicht aus der Luft herab mit vier oder sechs Händen wie eine Spinne! Wenn Er nämlich derart herabkäme, würden wir Ihn in einer Ausstellung zeigen. Wir würden Ihn nicht unter uns dulden. Also hat Gott Seine eigenen Ideen. Er nahm menschliche Form an und lebt mitten unter den Menschen. Er verhält sich unter Frauen wie eine Frau, unter Männern wie ein Mann und unter Kindern wie ein Kind. Er isst mit ihnen, lebt mit ihnen zusammen und lehrt sie das Dienen, indem Er selber dient. Er zeigt der Menschheit den besten Weg.

Es gibt einige Schulden, die wir begleichen müssen. Zum Beispiel sind da die Schulden der Mutter gegenüber, dem Vater gegenüber, dem Lehrer und Gott gegenüber. Wir sind ihnen gegenüber etwas schuldig. Das müssen wir ihnen zurückzahlen. In gleicher Weise müssen wir auch der Gesellschaft
Schulden zurückzahlen. Dies wird im Sanskrit als ‚RINA’ bezeichnet.
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Der Mensch kann nicht allein leben. Wir leben glücklich und zufrieden mit Familie und Freunden, d.h. wir leben in der Gesellschaft. Wir müssen diese Schulden an die Gesellschaft in Form von SEVA, selbstlosen Dienst für die Gesellschaft, zurückzahlen.

SEVAWenn ihr hundert Rupien verdient, heißt das, diese fallen nicht vom Himmel, sondern sie kommen aus der Tasche eines anderen. Wir leben in der Gesellschaft. Wir müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten einander helfen und die anderen respektieren. Das ist die Bedeutung menschlichen Lebens. Dienst für die Menschheit ist der beste und wertvollste Dienst. Selbst der kleinste Akt des Dienstes für die Gesellschaft bringt uns Gott nahe, auch ohne unser Wissen. Das ist die Größe von SEVA, selbstlosem Dienst. Das ist Befreiung, Freiheit, Erlösung! Wir brauchen unsere Zeit nicht damit zu verschwenden, über Befreiung nachzudenken. Innerhalb unserer Möglichkeiten können wir mit zehn Rupien dienen oder falls wir nur eine Rupie besitzen, können wir immer noch einem Menschen in Not mit einer Schmerztablette dienen. Durch solch kleine Gesten der Freundlichkeit könne wir Gottes Segen und Akzeptanz gewinnen

Verkörperungen der Liebe!

Selbst Vögel und andere Tiere nehmen es auf sich, dem Menschen Schulden zurückzuzahlen. Als Beispiel dafür eine kleine Geschichte:
Einst führte ein Schäfer seine Ziegen zum Grasen auf einen Hügel. Da sah er einen Adler, der sich in einem Netz verfangen hatte. Der Schäferjunge befreite den Adler aus dem Netz und ließ ihn fliegen. Dann vergaß er den Vorfall und ging seiner Arbeit nach. Während er eines Tages auf einem Felsen saß und seine Ziegen weiden ließ, kam ein Adler geflogen, ergriff den Hut von seinem Kopf und flog davon. Der Junge lief schreiend hinter ihm her und wollte den Hut zurück haben. Dabei hörte er das Geräusch eines heftigen dumpfen Aufschlags hinter sich und sah, dass der Fels, auf dem er gesessen hatte, ins Tal hinab rollte. Da lies der Adler seinen Hut dicht neben ihm zu Boden fallen und flog fort.
Seht, auf diese Weise versuchen selbst Vögel und Tiere, Schulden den Menschen gegenüber zu begleichen. Sogar die Tiere, die nicht sprechen und sich ausdrücken können, dienen den Menschen. Wie viel mehr sollten wir, die wir all diese Fähigkeiten besitzen, dann der Gesellschaft und den Mitmenschen geben! Wenn wir dieses menschliche Leben nicht nutzen, um anderen zu dienen – was können wir dann über uns selbst sagen?
Wir sollten nie die Hilfe vergessen, die wir von anderen bekamen. An dem Tag, an dem wir diese Hilfe vergessen, sind wir überhaupt nicht mehr menschlich. SEVA, selbstloser Dienst, ist die große Brücke, die Gott und Devotees verbindet. Selbstloser Dienst ist der erste Schritt auf dem Weg zu Gott.

Verkörperungen der Liebe!

Unterlasst unter gar keinen Umständen den Dienst an der Gesellschaft! Und noch etwas möchte ich erwähnen. Was ist das? Ich biSEVAn kein Abgeordneter, kein Parlamentarier, kein Ministerpräsident, nicht mal ein Staatsminister. Ich bin eine machtlose Person. Ich kann selbst nichts tun, aber mit all eurer Stärke kann ich heute der Menschheit dienen. Sogar der Präsident kommt und erweist mir die Ehre und nimmt meinen Segen entgegen. Niemand ist da, um mich zu segnen...
Ihr seid meine Kinder. Ihr alle wisst das. Ich habe niemanden vor mir und niemanden hinter mir. Ich bin immer allein. Dafür, dass ich der Gesellschaft Dienste erweisen kann, seid ihr der Grund, meine lieben Devotees. Ihr leistet den Dienst in meinem Namen. Ich brauche niemanden, der mir persönlich dient: ich bin nicht behindert, ich bin kein alter Mensch, ich benötige keinen persönlichen Dienst. Ich bedarf auch keiner Medikamente. Helft in meinem Namen einem Armen mit Medizin. Speist einen Bedürftigen, wenn er hungrig ist. Wenn ihr solche Dienste leistet, ist die Befreiung/Erlösung euch nahe.
Selbst wenn ihr es nicht wünscht, wird Gott bei euch sein, direkt vor euch. Er wird euch immer retten. Ich esse in meinem Haus und diene euch in euren Häusern.

Verkörperungen der Liebe!

Ich will es euch nochmals sagen: Um Gott zu erreichen ist keinerlei aufopferungsvolle Opferzeremonie oder irgendein Ritual nötig. Es bedarf auch keinerlei spiritueller Übungen. Es gibt einen einfachen Weg und das ist das Dienen. Ein kleines Seil kann eine große Kuh ziehen. In gleicher Weise können wir mittels einfacher Dienst-Aktivitäten Gott an unsere Seite ziehen. Ihr könnt Gottes Segen und Seinen Schutz durch Dienst an der Gesellschaft erlangen.
Selbstloser Dienst ist Yoga (Verbindung, Vereinigung, Kontakt).
Dienen ist Ritual, es ist Wohltat und Trost!
Dienen bringt Wohlstand und Glück in diese Welt und führt zu Befreiung in der anderen Welt.
Es gibt in dieser Welt nichts Besseres als selbstlosen Dienst.
Gott ist nicht im Himmel. Jemand, der Seelenfrieden schenkt und uns auf den richtigen Weg lenkt, ist Gott. Das ist diese Sai-Inkarnation.

Vasudeva sutham devam kamsa chanoora mardhanam
Devaki parama nandam krishnam vandhe jagad gurum

(Baba sang hier zwei Bhajans: Govinda Krishna Vittale und Subramanyam)

Dass wir jetzt hier friedlich sitzen und Gottes Anblick genießen können heißt: eine Menge harter Arbeit war vorher nötig, denn viele selbstloser Arbeiter haben diesen Ort zuvor gereinigt. Es gibt nicht genug Worte, um ihre harte Arbeit zu loben! Nichts kann mit ihrer Arbeit verglichen werden.
Ich habe bereits gesagt, dass ich kein Mensch mit Geld bin und dass ich auch keinerlei Macht besitze. Aber es gibt viele Menschen, die mir vertrauen und mich lieben.
Als zum Beispiel selbst hier im Ashram die Überflutung stattfand, gab es ein oder zwei Tage nichts zu essen. Als der Tungabhadra sich zurückzog, leistete die Bajrag Dal-Jugendorganisation unter der Leitung von Pratapa Reddy eine Menge harter Arbeit, wobei sie alle Schwierigkeiten ertrugen. Sie waren wie die Affen aus dem Kishkindha Affenkönigreich, die Lord Rama halfen. Jetzt haben sie diesem Sai Rama gedient. Diese Jugend diente mit all ihrer Kraft und Stärke der Gesellschaft für die Entwicklung der Gesellschaft. Dies ist das Beispiel dafür, wie jugendliche Kraft gelenkt werden kann, Gutes für die Gesellschaft zu tun. Sie nutzten ihre Adern und Muskeln wie Eisendraht und Stahlstangen zum Dienst für unseren Ashram. Anderenfalls hätten wir heute nicht hier sitzen und friedlich Darshan empfangen können.

Segen zum AbschiedIch segne mit beiden erhobenen Händen jeden Jugendlichen aus der Bajrag Jugendorganisation, Rama Rao und Ramesh von der Balasai Seva Organisation, Mr Rajendra Patil, den Sohn der Präsidentin, den Abgeordneten Sri Venkatesh, die Polizei, die Medien, die Ärzte und die Ambulanz, alle, die selbstlos dienten und jeden einzelnen von euch.
Ich segne euch alle, so dass ihr glücklich und behaglich mit euren Familien leben möget.
So wie ihr hinter mir steht in den dienenden Aktivitäten, so werde ich immer bei euch sein. Das versichere ich euch und segne euch.“

Übersetzung aus dem Telugu ins Englische: Raji Raghunatham
Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche: Regine H. Wolke

 
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